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Kieler Woche 2009 - drei Medaillen für DSV-Crews (03.07.2009) Im nacholympischen Jahr sind die deutschen Segler zur Kieler Woche bestens in Form. Ganz cool mit einem zweiten Platz im Finale fuhren die Flensburger 49er-Akteure Lennart Briesenick-Pudenz/Morten Massmann zu ihrem bisher größten Erfolg. Gar ganz ohne Makel war die Serie von Surferin Moana Delle (Kiel), die in allen sechs Rennen ihr Brett als Erste über die Linie steuerte, und gegen die Routine des Paralympics-Siegers von 2000, Heiko Kröger (Kieler) war die Konkurrenz in der 2.4 mR machtlos. Die drei Siege bescherten den deutschen Seglern einen grandiosen Abschluss der olympischen Regatten im 127. Jahr der Kieler Woche. Mit drei Siegen in elf Disziplinen setzten sie sich an die Spitze der Nationenwertung, sorgten damit für ein gelungenes Debüt beim ersten Sailing Worldcup vor Kiel. Jeweils zwei Siege verbuchten die USA und Polen. BMW Kieler Förde Fleet Race mit Johannes B. Kerner (26.06.2009) Der TV-Moderator Johannes B. Kerner nahm am Dienstag (23. Juni 2009) während der Kieler Woche an einer Regatta teil ? und zwar an der BMW Kieler Förde Fleet Race. ?Ich habe mich sehr über die Einladung von BMW gefreut, denn ich bin sportbegeistert und segle sehr gerne?, sagte Kerner. ?Leider komme ich wegen meines Berufs nicht so oft zum Segeln, wie ich es mir wünschen würde. Umso mehr habe ich den Nachmittag auf dem Wasser genossen.? Der 44-Jährige ging mit seiner Crew an Bord einer der sechs J-80-Yachten, auf denen die Wettfahrten bestritten werden. Kieler Woche 2009 ? Ergebnisse vom Dienstag (26.06.2009) Mit Kaiserwetter wartete die 127jährige Kieler Woche am Dienstag auf. Ungetrübte Sonne, dazu eine stetige Brise aus östlichen Richtungen ? schöner kann Segeln kaum sein. Kaiserwetter nennt man das vor Kiel, ?Champagner-Segeln?, sagte Tamsin Rand vom Weltseglerverband ISAF. Und bei Wettfahrtleitung und Aktiven war die Erleichterung gleichermaßen zu spüren. ?Endlich dürfen wir segeln?, frohlockte der Berliner 470er-Steuermann Lucas Zellmer beim Auslaufen. Bis zu drei Wettfahrten wurden auf den Bahnen gesegelt, in drei Klassen bei den olympischen Disziplinen liegen deutsche Crews vorn. Kieler Woche 2009 ? Montag mit viel Sonne und wenig Wind (24.06.2009) Geduld und die Fähigkeit, die Konzentration in praller Sonne aufrecht halten zu können, waren am dritten Tag der 127 Jahre alten Kieler Woche gefordert. Denn der Wind gab in der Strander Bucht nur als leichte thermische Brise eine Stippvisite. So lagen die Jachten auf der Seebahn über fünf Stunden wie auf einem bleiernen Tuch fest, bevor Wettfahrtleiter Eckart Reinke, sie doch noch zu einem Rennen auf die Bahn lassen konnte. Bei den olympischen Klassen schafften zumindest die landnahen Bahnen ein vernünftiges Programm. Die Match-Race-Damen ermittelten in den Hoffnungsläufen die letzten beiden Vertreter für das Achtelfinale, das mit Silke Hahlbrock (Hamburg) letztlich nur mit einer deutschen Vertreterin stattfindet. Die 2.4 mR absolvierten drei, die 49er immerhin zwei Rennen. Alle weiteren Klassen blieben im Hafen, sodass Regatta-Chef Jobst Richter das Fazit ziehen musste: ?Wir haben alles versucht, aber es ist nicht viel bei raus gekommen.? Kieler Woche 2009 ? spannendes Match Race am Sonntag (23.06.2009) Der Sonntag in Kiel war gekennzeichnet von schwachen Winden. Die Jachten konnten die ersten Wettfahrten im Kiel-Cup in ORC international über die Bahn bringen, und im olympischen Teil waren die Match-Race-Damen mit den am Vortag ausgefallenen Wettfahrten aktiv. Dabei schaffte als einzige Deutsche Silke Hahlbrock (Hamburg) mit fünf Siegen den direkten Einzug in das Viertelfinale. Ulrike Schümann (Berlin) und Svenja Puls (Kiel) müssen über den Hoffnungslauf am Montag ihr Glück versuchen. Kieler Woche 2009 Auftakt: Ergebnisse vom Samstag (21.06.2009) Das Wetter machte es den Seglern der olympischen Klassen nicht einfach: Neben Regen, Sonne und Schauerböen gab es im Laufe des Tages zunehmend schwache Winde. ?Es war auf einigen Bahnen nicht ganz einfach?, räumte Regatta-Chef Jobst Richter ein. Dennoch gelang den Wettfahrtleitungen auf den Dreiecksbahnen zwischen ein und drei Wettfahrten in den elf olympischen Disziplinen.
Der erste Startschuss fiel traditionell auf der Seebahn. Aus der Innenförde ging es am Morgen für rund 100 Jachten auf die Mittelstrecke. Schnellstes Schiff im Hafen war die auf Weltumsegelungen erprobte ?Boss?, die allerdings in der falschen Gruppe gestartet war und damit nicht berechnet werden konnte. |